Projekt 2625: Neubau Zweifamilienhaus | Architekt Nico Liersch
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Die direkte Nachbarstadt von Recklinghausen, im nördlichen Ruhrgebiet gelegen und Heimat von rund 87.000 Einwohnern, blickt auf eine faszinierende städtebauliche Historie zurück. Wussten Sie, dass Marl einst dazu auserkoren war, die größte Stadt Europas zu werden? Die hervorragende Kanalanbindung befeuerte damals jene fast schon utopischen Großstadt-Visionen.
Ebenso legendär ist die industrielle Prägung durch das mächtige Chemiewerk in Hüls – im Volksmund ehrfürchtig die "Gummizeche" genannt. Architektonisch sorgte Marl in den 1970er Jahren weltweit für Aufsehen: Der damals futuristische Marler Stern war ein derart hochmodernes Einkaufszentrum, dass sogar japanische Statiker anreisten, um diese Ingenieurskunst zu studieren. Auch wenn dieses Bauwerk heute etwas aus der Zeit gefallen wirkt, so bleibt der Geist des visionären Bauens in der Stadt verwurzelt. Wir realisieren hier facettenreiche Bauvorhaben – ob intelligente Neubauten in zweiter Reihe, komplexe Wohnhaussanierungen oder clevere Erweiterungen für Gewerbetreibende.
Nachverdichtung in etablierten Wohngebieten ist die architektonische Antwort auf knappen Wohnraum. In Marl realisieren wir ein maßgeschneidertes Zweifamilienhaus in zweiter Reihe. Solche Hinterliegergrundstücke bieten enormes Potenzial, erfordern jedoch eine präzise baurechtliche Einordnung (meist nach § 34 BauGB) sowie smarte Lösungen für Erschließung und Abstandsflächen. Das Ergebnis: Kompakte, hochmoderne Wohnarchitektur, die den Raum optimal ausnutzt.
Modern, funktional und offen. Bei diesem Einfamilienhaus an der Mörikestraße in Marl wurden im Rahmen eines komplexen Umbaus fast alle tragenden Wände im Erdgeschoss entfernt. Das Ergebnis ist ein großzügiger, fließender Wohnraum auf 130m², stabilisiert durch versteckte Stahlträger.
Moderner und smarter. Eine intelligente Dachaufstockung der Firmenzentrale KOPSCHINA GmbH an der Schmielenfeldstraße in Marl. Der gewerbliche Umbau schuf Platz für fünf zusätzliche Büroeinheiten mit 170m² neuer Nutzfläche und präsentiert sich in einer markanten Rheinzink-Fassade.
Die kalte Jahreszeit naht – und mit ihr weitere spannende Projekte im Vest, deren Visualisierungen in Kürze hier enthüllt werden.